TALGE OPEN AIR – Preview


 
Ich möchte Euch heute ein kleines aber feines Zwei-Tage-Festival vorstellen. Am 07. und am 08. Juli findet im Bersenbrücker Ortsteil Talge ein Open Air statt, das durchaus als gemütlich und entspannt angesehen werden kann.

Das Programm findet an beiden Tagen ab 18 Uhr statt, also kein Stress am Tag. Gemütlich vorm Zelt chillen, ausschlafen, Bier trinken,… was auch immer ihr wollt, hauptsache ohne Stress. Für die sportlichen Gäste gibt es am Samstag auf dem direkt anliegenden Sportplatz das Kleinhirnturnier.
Zitat vom Veranstalter:

Das erste Kleinhirnturnier fand am 24. Juni 1995 statt, so dass wir dieses Jahr unser 22. Talge Open Air Kleinhirnturnier veranstalten. Veranstaltungsort ist bis heute das Warnefeldstadion des Fußballvereins FC Talge 72 e.V. Das Kleinhirnturnier ist ein Fußball Spaßturnier an dem bis zu 40 Freizeitmannschaften teilnehmen können, um das warten, zwischen Freitagabend und den ersten Gig am Samstag nicht zu lange werden zu lassen. Habt Ihr auch eine Truppe und Spaß am kicken? Anmeldungen und Fragen werden per Mail an kleinhirnturnier@talge-open-air.de entgegen genommen. Für die Teilnahme ist die Überweisung des Startgeldes erforderlich! Gebt bei der Anmeldung bitte auch eine Telefonnummer des Ansprechpartners und den Namen Eurer Mannschaft an.

Das Turnier findet am 08.07.2017 in der WARNEFELD-ARENA zu Talge statt. Spielbeginn ist um 12 Uhr. Die Mannschaften bestehen aus einem Torwart und 5 Feldspielern. Jedes Team muss Schiedsrichter für andere Partien stellen. Das Startgeld beträgt 40 Euro. Dafür gibt es einen 30-Euro-Getränkegutschein. Turnierende ist gegen 18:00 Uhr.

Ich denke auch dort lohnt sich der ein oder andere Abstecher, auch wenn man selber nicht unbedingt als sportlich rüberkommt. Anfeuern und Spaß haben!

Das Musikprogramm kann sich wirklich mehr als sehen lassen. Mit am Start sind u.a. ITCHY, BUSTER SHUFFLE, SCHROTTGRENZE und VAL SINESTRA.

 

Talge Open Air 2017 - Das Programm
Talge Open Air 2017 – Das Programm

 
Das ganze Wochenende inclusive Camping kostet gerade einmal 20€. Es gibt auch Tagestickets!

Mehr Infos zum Festival findet ihr auf der Talge Open Air Homepage.

Ich hoffe, ich werde einige von Euch dort treffen!

Die Bands:


ITCHY (D)

ITCHY sind eine der umtriebigsten Punkrock-Bands des Landes. Eine Band mit so einem Namen wird schließlich entweder verdrängt – oder sie setzt sich hartnäckig fest. Dass bei ITCHY letzteres der Fall ist, das beweist ihr neues Album »Six« (ja, das sechste selbstverständlich!). Das neue Album der Punkrocker erscheint außerdem in einer Special-Edition in Kombination mit dem Buch »How To Survive As A Rockband«. Darin beschreiben die drei mit einer satten Portion Zynismus, Selbstironie und Ernsthaftigkeit den steinigen Weg einer jungen Band, konfrontiert mit den Wirren des Musikbusiness. Ein Buch, so wild wie eine Aftershowparty, so ernüchternd wie der verkaterte Morgen danach und um ein Vielfaches lehrreicher als ein Semester an der Popakademie.

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BUSTER SHUFFLE (UK)

Eine mühelose Fusion von Ska und Indie Pop mit prächtig schelmischen Texten und einem richtigen, authentischen Rock’n’Roll-Sound. Das Uncut-Magazin gab dem Debütalbum “Our Night Out” vier Sterne, während die Follow-up-LP ‘Do Nothing’ regelmäßig auf europäischen Bestsellerlisten sowie auf BBC Radio und XFM auftauchte. Auslieferungs-Shows in praktisch jeder großen europäischen Stadt folgten (von Berlin bis Wien und jedem Dorf dazwischen), sowie hochkarätige Festival-Slots neben Lee Scratch Perry in Deutschland, Frank Turner in der Tschechoslowakei und großen Arena-Shows in Italien mit den Dropkick Murphys. Im Jahr 2013 eroberte Buster Shuffle noch mehr neue Territorien, spielte vor riesigen Menschenmengen auf Festivals in Frankreich und verstärkte das Line-Up bei weltberühmten Festivals wie Dour in Belgien und Fusion in Deutschland sowie Wickerman und Rebellion in Großbritannien. Buster Shuffle ist … Jet Baker am Klavier und Lead Vocals, Terry Mascall am Schlagzeug, Dave Gravy am Bass und James Stickley an der Gitarre.

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SCHROTTGRENZE (D)

Manchmal muss man die Fäuste recken. Und manchmal muss man sie weit öffnen, um mit vollen Händen Glitzer auf die Welt regnen zu lassen. SCHROTTGRENZE haben schon immer ihre eigenen Geschichten erzählt. Über Menschen und Gefühle und Hamburg, über 15 Jahre und sieben Alben, in den melancholischsten Ohrwürmern und den poppigsten Hymnen des Indierock. Wer sich auf der bunten Seite Hamburgs bewegt, weiß längst Bescheid. Kennt nicht nur Alex Tsitsigias, den Sänger von SCHROTTGRENZE, sondern auch Saskia Lavaux, die Queen der queeren Partynächte. Alex und Saskia sind eins, so wie jeder Mensch mehrere ist und kaum einer in die alte Ordnung von Mann und Frau und nichts dazwischen passt.

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LYGO (D)

Eine Hand auf der Schulter und ein Flattern im Bauch: Daniel Roesberg (Schlagzeug), Jan Heidebrecht (Bass, Stimme) und Simon Meier (Gitarre, Stimme) kommen aus Bonn, haben mit ihrem Debütalbum »Sturzflug« Aufsehen erregt und deutschlandweit Dutzende Konzerte gespielt. Im April folgte mit der EP »Misere« der nächste Streich, »Post mortem« ist die erste Auskopplung. LYGO zeigen eine krachende Show mit deutschen Texten, reduziert auf das Wesentliche.

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HI! SPENCER (D)

Deutschsprachiger Indie-Punkrock mit Mut zur großen Geste, dem Herz auf der Zunge und Schweiß in den Augen. Es gibt viele gute Gründe eine Band ins Leben zu rufen. Für HI! SPENCER war es 2012 die logische Konsequenz aus der Frage: Was tun in den Monaten zwischen Jugendzeltlager und Dorfkirmes? Vier Jahre, über 100 Konzerte und ein erstes Album später geht das Quintett mit seiner neuen EP »In den Wolken« eine neue Reise – im Gepäck ein neuer Sound – die Vorbilder lassen sich erahnen: Jupiter Jones, Muff Potter, Turbostaat, Biffy Clyro – das Ganze verpackt mit einer eigenen Stimme. Mit seiner Orkanhaften Stimme besingt Frontmann Sven Bensmann das Scheitern, das Wiederaufstehen und das Hoffen auf mehr. Zweitsänger Malte Thiede stimmt dazu ein, beißend, fordernd – kein Blick zurück, es muss weitergehen und das tut es. Das Jahr 2017 steht ganz im Zeichen der Bühnenluft. »Wir haben den Kopf in den Wolken, weil wir das immer schon so wollten«. Merkt man, fühlt sich gut an.

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VAL SINESTRA (D)

VAL SINESTRA ist eine Hardcore-Rock’n’Roll Band aus Berlin, die live und auf Platte eher einem Hurrikan gleicht. 2011 gegründet, startete die Band mit einem chaotischen Mix aus Punk Rock, Hardcore, Stonerrock und Rock’n’Roll und hat nun nach einigen Besetzungswechseln sich selbst und ihren eigenen Stil gefunden. Das Debütalbum »Unter Druck« ist am 24. Februar 2017 bei Concrete Jungle Records (Edel/Kontor New Media) erschienen. Für uns jetzt schon DAS absolute Newcomer Thema 2017!

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DONNERWETTER (NL)

Der Sound von DONNERWETTER hat psychedelischen Wurzeln und flirtet zusätzlich mit der bedrohlich klingendem Punk Musik. Das niederländische Quartett navigiert zwischen tanzbarer Filmmusik, dem groovenden Underground von Garagensound und dunklen romantischen Stimmungen. Immer kurz vor dem Tod, bring sich das Leben wieder ins Spiel. Immer auf der Suche nach neuem Nervenkitzel aus dem breiten DONNERWETTER-Kosmos! Der intensive Live Sound klingt, als ob Wilco, MGMT, White Denim, The Cramps, 16 Horsepower and Grizzly Bear zusammen auf die Bühne klettern und Nick Cave als ein begeisterter Frontmann als Special Guest mit dabei haben.

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KID DAD (D)

„I just want to wear ugly jeans“, lautet die trotzige Ansage im Opener der ersten EP von KID DAD aus Paderborn. Dass die Jungs mit ihren blechernen, rauen Songs in große Fußstapfen treten, stört die vier Musiker nicht, da bereits nach den ersten fünf Sekunden eines KID DAD Songs klar wird, um welche Band es geht. 
 
 Mit ihrer im Februar erscheinenden Debüt-EP „DISORDER“ setzen die vier Westfalen mit rohem und ehrlichem Garage-Rock einen gewaltig lauten Startschuss und bieten mit ihrem Sound, der von Bands wie den Pixies, Joy Division und Nirvana beeinflusst ist, glattgebügeltem Pop entschieden die Stirn. 
 Dass die Band erst seit Anfang 2016 in ihrer aktuellen Besetzung probt, ist dem ehrlichen Sound nicht anzumerken. Martin Gundt (Gitarre) und Marius Vieth (Vocals, Gitarre) machten zum Gründungszeitpunkt bereits fünf Jahre lang gemeinsam Musik. Michael Reihle (Schlagzeug) lernten sie während ihres Studiums kennen, genauso wie Max Zdunek (Bass), welcher zunächst als Fotograf, aber letztlich doch als vollwertiges Bandmitglied überzeugte.

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CIVIL COURAGE (D)

Vier gutaussehende, junge Männer aus dem Emsland, die Punkrock mit ein wenig Metal-Einflüssen kombinieren und den Musikstil selbst als »Working Class Punkrock mit Doktortitel« beschreiben. Im Jubiläumsjahr 2017 feiert die Band bereits ihr 25-jähriges Bestehen. Die CIVIS standen schon mit verschiedenen deutschen Bandgrößen auf einer Bühne, wie z.B. DIMPLE MINDS, DRITTE WAHL, ZSK, NORMAHL oder ONKEL TOM ANGELRIPPER. Somit weiß man bei CIVIL COURAGE genau, wohin der Hase musikalisch läuft! Gemacht wird, was immer die Band will. Die Band ist Chef! Wenn der Proberaum betreten wird, tauchen die Jungs jedes Mal in eine neue Welt ein. In die CIVI-Welt! Ansonsten hält der Spaß an der Sache und die Leidenschaft für den Rock’n’Roll zusammen. Die Fans erwartet wie immer das volle Brett, die totale Party und die totale Ungewissheit. CIVIL COURAGE sind schließlich die emsländischen Anti-Stars! Bis zur völligen Erschöpfung! Wer die Kapelle noch nie gesehen hat, ist selber Schuld!

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CHIFFRE (D)

Chiffre ist eine fünfköpfige melodische Metalcore Band aus Osnabrück. Mit sphärischen Gitarren und rauen Breakdowns erzeugen Sie eine melancholische bis drückende Stimmung. Diese artet dabei in einem ungewöhnlichem Climax aus, der eine schwermütige aber auch befreiende Wirkung hinterlässt. Die deutschen Texte untermauern diese Stimmung und heben das Erlebnis “Chiffre” auf eine Ebene die zwischen Wahnsinn und Verzweiflung taumelt. Die metaphorische Ausdrucksweise lässt den Hörer nur erahnen was tatsächlich gemeint ist, dennoch lässt dies Interpretationsfreiraum, sodass sich jeder mit den Texten identifizieren kann.

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BRETT (D)

Auf der Reise ins eigene künstlerische Ich werden BRETT von Anbeginn begleitet von einem der Größten unter den deutschen
Produzenten: Franz Plasa – den Max „nicht nur als einen Freund, sondern letztlich als einen echten Mentor“ bezeichnet. Er entdeckte BRETT zu einem sehr frühen Stadium – und aufgrund der Lust, Hingabe und Chuzpe, mit der sich diese vier Mittzwanziger ans Werk machen, „bekam er große Lust darauf, mal wieder eine Band von Anbeginn zu begleiten“, wie Max sagt.
Tatsächlich geht sogar der Bandname auf Plasa zurück: „Eines Morgens wachte er auf“, erzählt Max, „und dachte: Diese Band muss
unbedingt diesen Namen haben. Dagegen hatten wir nichts einzuwenden“, lacht er – und wie könnte man auch. Denn der Name ist bei ihnen schließlich Programm, insbesondere im Konzert, von denen es in diesem Jahr viele geben wird – bevor dann Anfang 2018 das erste Album erscheinen soll.
EP#2 und Album werden auf dem Stuttgarter Label Chimperator veröffentlicht, das seit über 18 Jahren mit Künstlern wie Cro, Teesy,
den Orsons u.v.m. als eines der erfolgreichsten deutschen Independent-Labels unterwegs ist. Und dass BRETT nicht nur
ungewöhnlich, sondern eindeutig herausragend sind in der deutschen Musiklandschaft, hat das Label bereits ganz früh erkannt. Ihr Statement in einer der ersten offiziellen Kommentare zum Label-Signing der Band zeigte einmal mehr, wohin die Reise gehen wird:
„Seit 18 Jahren nimmt Chimperator Künstler unter Vertrag, die gut sind. Egal ob Dancehall. Rap oder Rock. Und weil BRETT gut
sind, haben wir BRETT gesigned. Im Weichspüler-Mix von EDM und MOM / Musik ohne Meinung finden wir, dass es wieder an der
Zeit ist, etwas zu sagen.“
In diesem Sinne kann man gespannt sein, denn da rollt Mächtiges auf uns zu, das man in Deutschland so definitiv noch nicht gehört
hat.

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Texte und Bilder sind teilweise von der offiziellen Talge Open Air Website.